Zins – Newsletter Herbst 2025

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Herzlich willkommen zu unserem Zins Newsletter zum Herbst 2025. So langsam werden die Tage wieder kürzer und die Blätter färben sich bunt. Daher hier ein kurzer Rückblick für das bisherige Jahr 2025 und ein Ausblick in die Zukunft des Baufinanzierungsmarktes.

Zinsmarkt: Seit dem letzten Newsletter aus dem Sommer 2025, ist der Zins leicht angestiegen. Die Verschuldungspläne unserer neuen Bundesregierung hatten Anfang des Jahres einen schnellen Zinsanstieg von ca 0,4 % zur Folge gehabt. Nach einer kurzen Entspannung, haben sich über den Sommer die Zins dann wieder langsam weiter erhöht. Insgesamt gehen wir davon aus, dass die Zinsen für Baufinanzierungen weiterhin eher eine Seitwärtsbewegung vollziehen werden.

Im September 2025 hat die amerikanische Zentralbank FED die Leitzinsen um 0,25% gesenkt. Dies war der erste Zinsschritt in den USA seit Dezember 2024. Die Inflation, in der größten Volkswirtschaft der Welt, hatte sich im Jahr 2025 hartnäckig gezeigt und ist langsamer gesunken als erhofft. Die Konsequenz daraus war, dass die FED sich mit weiteren Zinssenkungen zurückgehalten hat. Allerdings wurde auf der letzten Sitzung nicht nur die erste Senkung durchgeführt, es wurden auch gleich zwei weitere Senkungen bis zum Ende des Jahres 2025 und eine weitere für 2026 angekündigt. Ob diese Schritte auch wirklich folgen, wird abhängig sein, wie sich die Inflation der USA in den nächsten Monaten entwickeln wird. Durch die verschiedenen, neu eingeführten Zölle von Donald Trump und einem schwächelnden Arbeitsmarkt könnten die Entscheidungen auch anders ausfallen.

Die EZB hat im September 2025 die Leitzinsen auf dem bisherigen Niveau von 2,00% belassen. Laut Aussagen zur Einschätzung von Frau Lagard, was die weitere Entwicklung der Inflation in der Eurozone angeht, ist kurzfristig mit keinen weiteren Zinssenkungen zu rechnen

Immobilienmarkt: Durch die wieder angestiegenen Zinsen, sind Baufinanzierungen wieder teurer geworden. Seit den Sommerferien ist die Nachfrage nach Baufinanzierungen, bei uns wieder leicht gesunken.

Die allgemeinen Meinungen der Banken und Immobilienplattformen zeichnen eine positive Entwicklung der Preise und der Nachfrage nach Immobilien. Wir können weiterhin bestätigen, dass Immobilien in guten bis sehr guten Lagen besser nachgefragt sind. Auch Immobilien in einem energetisch guten Zustand werden schneller verkauft. Der Neubau von Einfamilienhäusern wird bei uns kaum nachgefragt und Immobilien in einem energetisch schlechten Zustand müssen höhere Preisrückgänge verkraften.